KI-System entdeckt 12 Zero-Day-Schwachstellen in OpenSSL, Curl stoppt Bug-Bounty-Programm wegen KI-Spam

✍️ OpenClawRadar📅 Veröffentlicht: 28. Februar 2026🔗 Source
KI-System entdeckt 12 Zero-Day-Schwachstellen in OpenSSL, Curl stoppt Bug-Bounty-Programm wegen KI-Spam
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Das automatisierte KI-System von AISLE zur Cybersicherheitserkennung fand alle 12 Zero-Day-Schwachstellen im aktuellen Sicherheits-Release von OpenSSL, während curl sein Bug-Bounty-Programm aufgrund von KI-generierten Spam-Einreichungen einstellte. Dies stellt die erste reale Demonstration KI-basierter Cybersicherheit in diesem Umfang gegen intensiv geprüfte Infrastrukturen dar.

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Wichtige Details aus der Quelle

Das KI-System entdeckte Schwachstellen in OpenSSL, das die Verschlüsselung für mindestens zwei Drittel des weltweiten Internetverkehrs gewährleistet. Das System operiert unter dem Pseudonym "Giant Anteater" in Bug-Bounty-Programmen und zielt darauf ab, hochwertige Sicherheitsforschung in einen wiederholbaren industriellen Prozess zu überführen.

Frühere Ergebnisse aus dem Herbst 2025 umfassten:

  • CVE-2025-9230: Out-of-Bounds-Lese-/Schreibzugriff im RFC 3211 KEK Entschlüsselungsvorgang für CMS passwortbasierte Verschlüsselung, was möglicherweise zu Speicherbeschädigung oder Codeausführung führt. Dieser Fehler existierte seit 2009.
  • CVE-2025-9231: Timing-Seitenkanal in SM2 elliptischen Kurvensignaturen auf 64-Bit-ARM, wobei Ausführungszeitvariationen die Wiederherstellung privater Schlüssel durch Fernbeobachtung ermöglichen könnten.
  • CVE-2025-9232: Out-of-Bounds-Lesezugriff in der HTTP-Client no_proxy-Verarbeitung beim Parsen von IPv6-Hosts, der einen kontrollierten Absturz auslöst.

Das System bewältigt den gesamten Kreislauf einschließlich Scan, Analyse, Priorisierung und Exploit-Erstellung. Die OpenSSL-Maintainer sind bekanntlich konservativ bei der Vergabe von CVEs, was deren Annahme zu einem strengen externen Maßstab macht.

Gleichzeitig stellte curl sein Bug-Bounty-Programm aufgrund einer Flut von KI-generierten Spam-Einreichungen ein, obwohl AISLE ihnen 5 echte CVEs meldete. Dies verdeutlicht die duale Wirkung von KI: Sie senkt die durchschnittliche Qualität der Einreichungen, während sie gleichzeitig die Obergrenze für die Entdeckung echter Zero-Day-Schwachstellen in kritischer Infrastruktur anhebt.

Das "Frontier of the Year 2025"-Prognoseprojekt platzierte KI-gesteuerte Schwachstellenerkennung in kritischer Infrastruktur auf Platz 3 insgesamt nach erwarteter Wirkung, mit einer Wahrscheinlichkeit von 0,9 für Verallgemeinerung.

📖 Read the full source: HN AI Agents

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