KI-Hyperscaler-Verschuldung steigt 2026 um 974 % auf 225 Mrd. USD, versteckte Schulden erreichen 1,65 Bio. USD

✍️ OpenClawRadar📅 Veröffentlicht: 4. August 2026🔗 Source
KI-Hyperscaler-Verschuldung steigt 2026 um 974 % auf 225 Mrd. USD, versteckte Schulden erreichen 1,65 Bio. USD
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KI-Hyperscaler sind auf dem besten Weg, im Jahr 2026 rekordverdächtige 400 Milliarden US-Dollar an Anleihen zu emittieren, nachdem sie im ersten Halbjahr bereits 225 Milliarden US-Dollar erreicht haben – ein Anstieg von 973,7 % im Jahresvergleich, so S&P Global. Doch die sichtbaren Schulden sind nur ein Teil des Bildes: Die versteckten Kredite der fünf großen US-Tech-Konzerne haben sich in vier Jahren versiebenfacht (Anm.: original 8x, übersetzt als "verachtfacht") auf 1,65 Billionen US-Dollar und übertreffen damit die 1,35 Billionen US-Dollar, die in ihren Bilanzen auftauchen.

Sichtbare Schulden: Rekordtempo

S&P Global zählt in diesem Jahr bisher 225 Milliarden US-Dollar an Anleihen, die von Hyperscalern und verbundenen Unternehmen wie Nvidia emittiert wurden. Damit sind sie auf Kurs zu einem Rekordergebnis, aber die Marktteilnehmer zeigen Ermüdungserscheinungen. S&P stellt fest, dass Hyperscaler nun eine höhere Prämie gegenüber risikofreien Renditen zahlen und warnt: "Die Marktteilnehmer werden zunehmend misstrauisch gegenüber dem schnell steigenden Leverage von Emittenten, die zuvor durch starke und zuverlässige Cashflows gekennzeichnet waren."

Versteckte Schulden: Der wahre Preis

Laut einer Studie von Nikkei sind die versteckten Schulden der US-Tech-Giganten auf 1,65 Billionen US-Dollar angewachsen – eine Verachtfachung in vier Jahren. Diese versteckten Schulden umfassen langfristige Kaufverträge für GPUs und Server sowie Leasingvereinbarungen mit Rechenzentrumsbetreibern. Diese Praktiken sind nach den Bilanzierungsregeln legitim, tauchen aber nicht in den Bilanzen auf, was bedeutet, dass die wahren Kosten des KI-Booms auf den Anleihemärkten nur teilweise sichtbar sind.

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Was treibt die Kreditaufnahme an

Amazon hat in seinem jüngsten Quartalsbericht seine Investitionsrichtlinie für Kapitalausgaben erhöht, was darauf hindeutet, dass weitere Kredite folgen werden. Auch die Bundesregierung konkurriert um Anleiheinvestoren, wobei das Haushaltsdefizit in diesem Haushaltsjahr voraussichtlich fast 2 Billionen US-Dollar erreichen wird. Anders als in früheren Perioden ist die Federal Reserve kein großer Käufer von Staatsanleihen mehr, was mehr Last auf private Investoren legt.

Marktausblick

S&P Global Capital Economics warnt davor, dass die gesamte Unternehmens- und Staatsemission als Anteil am BIP, falls die Schuldentrends anhalten, jedes Jahr außerhalb der Pandemie übertreffen wird. RSM-Chefökonom Joseph Brusuelas sagt, die Nachfrage sei vorerst stark, aber "das wird nicht ewig anhalten". Er mahnt, dass "die Flüsse des Kapitals, die private und staatliche Schuldenemissionen finanzieren, irgendwann weniger frei fließen werden".

📖 Vollständige Quelle lesen: HN LLM Tools

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