Claude Code 2.1.136: Aktionssicherheit, harte Ablehnungsregeln und Sicherheitsmonitor

Claude Code v2.1.136 bringt bedeutende Änderungen für die Agentensicherheit und Regelumsetzung in Systemaufforderungen, Agentenaufforderungen und Werkzeugbeschreibungen. Hier ist, was neu ist und wie es das Verhalten autonomer Agenten beeinflusst.
Systemaufforderung: Aktionssicherheit & wahrheitsgemäße Berichterstattung
Die aktualisierte Systemaufforderung verlangt nun, dass Agenten vor der Durchführung irreversibler oder nach außen gerichteter Aktionen eine Bestätigung einholen, es sei denn, diese Aktionen wurden dauerhaft autorisiert. Agenten müssen Ziele inspizieren, bevor sie sie löschen oder überschreiben. Die Berichtspflichten betonen die ehrliche Offenlegung von übersprungenen Schritten, fehlgeschlagenen Tests und überprüften Ergebnissen – keine Beschönigung von Fehlern.
Agentenaufforderung: Automatik-Regelprüfer
Eine neue Kategorie für benutzerdefinierte Regeln, hard_deny, wird als vierte Option neben den bestehenden allow, deny und soft_deny eingeführt. hard_deny blockiert Aktionen an der Sicherheitsgrenze bedingungslos – die Benutzerabsicht kann dies nicht außer Kraft setzen. Die bestehende Kategorie soft_deny wird eingegrenzt, um nur destruktive oder irreversible Aktionen abzudecken, die durch eindeutige Benutzerabsicht autorisiert werden können.
Agentenaufforderung: Sicherheitsmonitor für autonome Agentenaktionen
Die Logik des Sicherheitsmonitors wird in zwei Teile umstrukturiert. Teil eins unterteilt Blockaden in unbedingte Hardblocks und durch den Benutzer autorisierbare Softblocks. Die Standardregel wird aktualisiert, und die Benutzerabsicht kann Hardblock-Sicherheitsgrenzen nicht mehr aufheben. Teil zwei versetzt Datenexfiltration in die Hardblock-Menge, fügt Hardblock-Abdeckung für Umgehungen von Sicherheitsprüfungen hinzu und behandelt jeden externen Dienst oder jede Download-Quelle, die vom Agenten geraten wurde, als nicht vertrauenswürdig.
Werkzeugbeschreibung: Bearbeiten
Die Werkzeugbeschreibung von "Bearbeiten" stellt nun das Zeilennummern-Präfixformat als Vorlagenvariable wieder her, während die Anleitung erhalten bleibt, dass Zeilenpräfixe aus tatsächlichen Bearbeitungszeichenfolgen ausgeschlossen werden sollten. Dies ist eine Bereinigungsbehebung für Konsistenz.
Diese Änderungen verschärfen das Sicherheitsnetz für autonome Claude Code-Agenten. Entwickler, die auf benutzerdefinierten Regeln basieren, sollten ihre Konfigurationen aktualisieren, um hard_deny für sicherheitskritische Blockaden zu nutzen. Vollständige Prompt-Unterschiede sind in der Veröffentlichung verfügbar.
📖 Lesen Sie die vollständige Quelle: r/ClaudeAI
👀 Siehe auch

Drei inverse Gesetze der Robotik: Menschliche Leitlinien für die KI-Nutzung
Susam Pal schlägt drei inverse Gesetze der Robotik für Menschen vor: KI nicht vermenschlichen, ihre Ausgaben nicht blind vertrauen und vollständig verantwortlich bleiben. Praktische Warnungen vor übermäßigem Vertrauen in generative KI.

Erhöhte Fehler bei Claude Opus 4.7: Statusupdate und was zu erwarten ist
Claude Opus 4.7 hat seit dem 19.05.2026 um 15:21 Uhr UTC vermehrt Fehler. Weitere Informationen und Updates finden Sie auf status.claude.com.

Cowork-VM-Dienst schlägt unter Windows 11 aufgrund fehlender DCOM-Registrierungseinträge fehl
Ein Nutzer diagnostizierte einen Cowork-Fehler, bei dem der VM-Dienst auf Windows 11 Pro, das von Home aktualisiert wurde, nicht startet. Die fehlende DCOM-APPID {15C20B67-12E7-4BB6-92BB-7AFF07997402} verhindert die Hyper-V-Kommunikation, weshalb ein Patch von Anthropic erforderlich ist.

Rust-Projekt-Perspektiven zu KI: Praktische Einblicke von Mitwirkenden
Ein Zusammenfassungsdokument sammelt Perspektiven von Rust-Mitwirkenden zur Nutzung von KI-Tools und hebt hervor, dass eine effektive KI-Integration sorgfältiges Engineering erfordert. Es zeigt konkrete Anwendungsfälle wie die Navigation in Codebasen, Unterstützung bei Code-Reviews und die Verarbeitung halbstrukturierter Daten.