Claude Code: Feedback-Honeypot überschreibt Opt-out für Privatsphäre — Nutzer berichten von Sitzungstranskript-Falle

Anthropic hat in den AGB versteckt, dass selbst bei einem globalen Opt-out des Modelltrainings die Daten der Nutzer zum Training verwendet werden, wenn diese Feedback geben. Dies zeigt sich nun in Claude Code mit einer Reihe von Eingabeaufforderungen, die als Honeypots fungieren und die Datenschutzeinstellungen überschreiben.
Zuvor gab es in Claude Code eine Feedback-Aufforderung „Wie läuft es mit Claude (optional)?“, die eine Antwort sendet, wenn man 1, 2, 3, 4 oder 0 eingibt (0 zum Verwerfen wird Berichten zufolge von einigen Nutzern als Feedback gewertet). Jetzt ist eine neue Aufforderung erschienen: „Darf Anthropic Ihr Sitzungsprotokoll einsehen?“ Die Antworttasten sind y (ja), n (nein) und d (verwerfen). Drückt man n, erscheint die Meldung „Danke für Ihr Feedback!“ – was impliziert, dass selbst eine „Nein“-Antwort gemäß den AGB als Feedback gewertet wird und daher trotz eines globalen Opt-outs für das Training verwendet werden kann. Entscheidend ist, dass unklar ist, ob das Drücken von d für „Nicht mehr anzeigen“ als universelle Zustimmung interpretiert wird (d. h., Anthropic darf immer Protokolle einsehen).
Dies schafft ein Dilemma: Jeder Tastendruck – einschließlich des Verwerfens der Aufforderung oder der aktiven Verweigerung der Zustimmung – könnte in die Trainingsdaten einfließen. Die fehlende Klarheit über das Verhalten der Verwerfen-Taste untergräbt das Vertrauen von Nutzern, die explizit widersprochen haben.
📖 Vollständige Quelle lesen: r/ClaudeAI
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