Claude Code vs. Codex: 36 vs. 28 Dateien, 2,50 $ vs. 2,04 $, Endlosschleife erkannt — Praxisvergleich
Jemand auf r/ClaudeAI hat einen direkten Vergleich zwischen Claude Code und Codex (via Cursor) bei zwei praktischen Aufgaben durchgeführt – gleiche Prompts, gleiches MCP-Setup (GitHub + Slack), gleicher Rechner. Keine Benchmarks, echte Builds.
Aufgaben
- Aufgabe 1: PR-Triage-Bot – Offene PRs lesen, nach Komplexität bewerten (Dateien ×2, Zeilen/10, +3 für fehlende Labels, +5 für fehlende Reviewer), einen Markdown-Bericht schreiben, Slack-Benachrichtigungen für hohe Punktzahlen senden. Erforderte Wiederholungen, Fehlerprotokollierung, striktes TypeScript, kein
any. - Aufgabe 2: Echtzeit-Code-Review-UI – React + TypeScript, WebSockets, Inline-Kommentarthreads, optimistische Updates mit Rollback, virtualisierter Diff-Viewer, WS-Wiederverbindung mit exponentiellem Backoff. Keine UI-Bibliotheken.
Ergebnisse mit Claude Code
- Hat
/mcpausgeführt, um Tools vor dem Schreiben von Code zu überprüfen - 36 Dateien in etwa 12 Minuten erstellt
- Hat unaufgefordert einen Zwei-Client-WebSocket-Smoke-Test geschrieben (Broadcast: 3ms)
- Null
any, Typcheck beim ersten Versuch bestanden - UI funktionierte sofort
Ergebnisse mit Codex (via Cursor)
- Aufgabe 1 fehlgeschlagen: GitHub MCP war über Cursors Ausführungspfad nicht erreichbar. Wurde sauber behandelt (3× wiederholt, Fehler protokolliert, kein Absturz), aber keine Auslieferung.
- Aufgabe 2: Eine funktionierende UI in etwa 15 Minuten ausgeliefert, Smoke-Test bestanden bei 5ms
- TypeScript-Fehler beim ersten Kompilieren und eine Endlosschleife in React (
useEffectrufthydratewiederholt auf). Musste mit einem Ref-Guard geflickt werden. - 28 Dateien, kompaktere Architektur
Kosten (geschätzt, beide Aufgaben)
- Claude: ~2,50 $
- Codex: ~2,04 $
- Unterschied: ~18-23 %
Fazit
Kein Agent hat „gewonnen“. Claude fühlt sich an wie die Zusammenarbeit mit jemandem, der alles überprüft, bevor er die Tastatur berührt. Codex fühlt sich an wie ein Senior-Entwickler, der liefern und weitermachen will. Beide haben WebSocket-Broadcast unter 10ms erreicht – vor sechs Monaten war das nicht selbstverständlich. Kein any-Leak, keine halluzinierten Toolnamen.
📖 Vollständige Quelle lesen: r/ClaudeAI
👀 Siehe auch

Claude Code verhindert Störungen zwischen Chrome-Tabs bei mehreren Sitzungen
Ein Entwickler hat drei Hooks (session-start, capture-tab-id, enforce-tab-id) erstellt, die jede Claude-Code-Sitzung an ihren eigenen Chrome-Tab binden. Dadurch wird verhindert, dass Sitzungen während Testläufen und Formularausfüllungen versehentlich auf Tabs anderer Sitzungen zugreifen.

Dual DGX Sparks vs. Mac Studio M3 Ultra: Praktischer Vergleich für den lokalen Betrieb von Qwen3.5 397B
Ein Entwickler verglich das lokale Ausführen von Qwen3.5 397B auf einem 10.000 US-Dollar teuren Mac Studio M3 Ultra 512GB und einem 10.000 US-Dollar teuren Dual-DGX-Spark-Setup. Das Mac Studio erreichte 30–40 Tok/s mit 800 GB/s Bandbreite, aber langsamer Vorauffüllung, während die Sparks 27–28 Tok/s mit schnellerer Rechenleistung, aber komplexer Einrichtung lieferten.

50 beliebte Apps in Claude-lesbare Designspezifikationen zurückentwickelt: Schlüsselmuster für UI-Klonierung
u/meliwat hat 50 beliebte Apps in strukturierte Markdown-Designspezifikationen zerlegt. Claude liefert UI-Klone mit exakten Werten, Zustandsabdeckung, Abstandsskalen und Navigationsgraphen. Längere Prosa verschlechtert die Ausgabe.

MCP-Server verbindet Claude mit Room EQ Wizard für Studioakustikanalyse
Ein Open-Source-MCP-Server gibt Claude AI die Kontrolle über Room EQ Wizard und ermöglicht so die automatisierte Kalibrierung von Studiomonitoren und die Analyse der Raumakustik. Das Tool umfasst 27 MCP-Tools für Messsteuerung, Signalgenerierung, Schalldruckpegelmessung und EQ-Verwaltung.