Von Null-Code zu 25 Millionen Spielen: Die Reise eines Nicht-Entwicklers mit Claude + Cursor

Ein Entwickler, der vor drei Monaten noch nie Code geschrieben hatte, nutzte Claude (über Cursor), um drei Browserspiele auf dialed.gg zu erstellen. Diese haben insgesamt 25 Millionen Spielrunden und 200.000 täglich aktive Nutzer angesammelt. Die Spiele sind kostenlos, erfordern keine Anmeldung und keine App. Zwei davon sind einzelne HTML-Dateien mit 8.000 Zeilen. Das dritte wurde zu Next.js + TypeScript migriert. Die monatlichen Kosten belaufen sich auf ca. 2.000 $ für Cursor + Claude und ca. 1.500 $ für Vercel + Supabase Hosting. Keine Ingenieure, keine Investoren – nur der Entwickler und sein Sohn.
Wichtige technische Details
- Spiel 1 (Color): 8.000 Zeilen HTML, CSS und JavaScript in einer einzigen Datei. Bietet Mehrspieler, tägliche Herausforderungen, Bestenlisten, Anti-Cheat. Erreichte 540.000 Spielrunden in der ersten Woche.
- Spiel 2 (Sound): Ebenfalls eine einzelne Datei mit 8.000 Zeilen.
- Spiel 3 (Time): Basierend auf Next.js + TypeScript, nachdem Claude um eine Framework-Migration gebeten wurde. Claude schrieb den Großteil des Codes.
- Arbeitsablauf: Aufforderung, Überprüfung, Test, erneute Aufforderung. Kein Lesen von Dokumentation, kein Erlernen von Frameworks. Claude erweiterte die einzelne Datei endlos, bis sie genug wussten, um eine Migration zu verlangen.
- Lehre: Claude wird nicht proaktiv refaktorisieren. Refaktorisierung erfordert Aufwand und Tokens. Das neue Setup ist vielleicht auch nicht „richtig“, aber es funktioniert.
Wie die Arbeit aussieht
Die erste Aufforderung für das erste Spiel war etwa: „Baue mir ein Memory-Spiel.“ Sechs Stunden später existierte ein funktionierendes Spiel. Zwölf Stunden später war es poliert. Am nächsten Tag wurde eine Datenbank mit Bestenliste hinzugefügt. Zwei Tage danach kam Mehrspieler. Alles durch Aufforderungen an Claude.
Der Entwickler merkt an: „Claude erweitert gerne eine einzelne Datei für immer, wenn man es zulässt. Es wird nicht proaktiv refaktorisieren. Wir mussten genug wissen, um zur richtigen Zeit nach der Framework-Migration zu fragen.“
Für wen es gedacht ist
Entwickler – insbesondere Nicht-Ingenieure oder Programmieranfänger – die die praktischen Grenzen und Arbeitsabläufe beim Erstellen realer Anwendungen mit KI-Codegeneratoren wie Claude verstehen möchten. Auch relevant für erfahrene Entwickler, die den Kompromiss zwischen „Einzeldatei vs. Framework“ und die Kosten des Aufschiebens von Refaktorisierung bewerten.
📖 Lies die vollständige Quelle: r/ClaudeAI
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