Google spendet Agentenzahlungsprotokoll (AP2) an FIDO Alliance, veröffentlicht Version 0.2 mit „Human Not Present"-Zahlungen

Google hat das Agent Payments Protocol (AP2) an die FIDO Alliance gespendet, einen Industrieverband, der sich auf offene Sicherheitsstandards konzentriert. Neben der Übertragung veröffentlichte Google AP2 v0.2 auf GitHub, das entscheidende Aktualisierungen für autonome Transaktionen einführt, darunter die Unterstützung für ‚Human Not Present‘-Zahlungen – die es KI-Agenten ermöglicht, Zahlungen auf der Grundlage vorautorisierter Anweisungen sicher ohne direkte Benutzereingriffe durchzuführen.
Die Funktion ‚Human Not Present‘ erlaubt es Agenten, zeitkritische Transaktionen autonom durchzuführen, wie den Kauf von limitierten Tickets in dem Moment, in dem sie in den Verkauf gehen, ohne dass der Benutzer anwesend sein muss, um jeden Schritt zu genehmigen. Dies basiert auf vorautorisierten Benutzeranweisungen, die sicherstellen, dass der Agent innerhalb festgelegter Grenzen handelt.
AP2 v0.2 treibt auch den Standard für verifizierte Absichten (Verifiable Intent) voran, der gemeinsam mit Mastercard entwickelt und ebenfalls an die FIDO Alliance gespendet wird. Verifiable Intent erstellt ein manipulationssicheres Protokoll der vom Benutzer autorisierten Aktionen des Agenten und bietet so Rechenschaftspflicht und Prüfbarkeit für autonome Transaktionen.
Durch die Übertragung des Eigentums an die FIDO Alliance möchte Google sicherstellen, dass AP2 plattformneutral und gemeinschaftsgesteuert bleibt, um die Einführung sicherer agentischer Zahlungen in der gesamten Branche zu beschleunigen. Das Protokoll ist als offene Infrastruktur für KI-gestütztes Einkaufen und Handel konzipiert und wird von Branchenführern unterstützt.
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