Lokale vs. Cloud-Modelle: Qwen-3.6-27B, Gemma-4-31B, Claude Haiku, Codex-Spark bei schwerer Code-Generierung

Ein Reddit-Benutzer verglich lokal ausgeführte Qwen-3.6-27B (GGUF q4_k_m) mit API-Äquivalenten: Qwen-3.6-27B über OpenRouter, Gemma-4-31B über OpenRouter, Claude Haiku 4.5 und GPT-Codex-Spark. Der Test bestand darin, eine Autoresearch-Schleife aus einem Designdokument zu implementieren – eine bewusst schwierige Aufgabe, um die Fehlerbereinigung zu bewerten, nicht die Erfolgsquote.
Hardware-Setup
- CPU: Ryzen 7 7800X3D
- RAM: 64 GB DDR5-6400
- GPU: RTX 5080 (16 GB VRAM)
- Lokales Modell: Qwen-3.6-27B q4_k_m (GGUF) – passt dank Quantisierung in 16 GB VRAM
Ergebnisse
- Gemma-4-31B (API): Vollständig gescheitert. Schrieb ein Skelett mit nachgebildeten Modulen, keine Tests, keine Konfigurationsdateien (
__init__.py,requirements.txt,pyproject.toml). Kosten: 0,112 $, 803k Kontext-Tokens verbraucht, 21k generiert. - Codex-Spark (API): Lieferte eine schöne Ordnerstruktur und Code, aber die Imports waren halluziniert. Keine Unit-Tests. Nutzte 1 % der 100 $/Monat Spark-Limits.
- Claude Haiku 4.5 (API): Detaillierte Implementierung, aber fehlerhaft. (Weitere Details in der Quelle abgeschnitten.)
- Qwen-3.6-27B (lokal q4_k_m): Nicht explizit bewertet, aber der Benutzer merkt an, dass quantisierte Inferenz die Qualität im Vergleich zur Vollpräzisions-API-Version verschlechtert.
Kontext
Der Benutzer argumentiert, dass typische Auswertungen lokaler Modelle triviale Aufgaben verwenden (z. B. Snake in HTML), bei denen sowohl lokale als auch Frontier-Modelle erfolgreich sind, wodurch lokale Modelle besser aussehen, als sie sind. Dieser Test verwendete ein echtes Arbeitsprojekt mit einem Designdokument; nur Codex-Spark lieferte vollständig geschriebenen (aber fehlerhaften) Code. Der Punkt: Lokale Modelle sind noch nicht bereit für komplexe Codegenerierung ohne erhebliche Korrekturen.
📖 Lies die vollständige Quelle: r/LocalLLaMA
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