Madar: Lokaler Kontext-Compiler für Claude Code / Cursor — 78 % weniger Token im NestJS-Repository

Madar ist ein Open-Source-Tool zur lokalen Kontextkompilierung für Coding-Agenten wie Claude Code, Cursor, Copilot und Gemini. Es kartiert Ihr TypeScript/Node.js-Repository einmalig (lokal, ohne ML-Abhängigkeiten) und liefert über MCP für jede Anfrage ein minimales Kontextpaket, sodass der Agent nicht bei jeder Sitzung die Codebasis neu entdecken muss.
Funktionsweise
Installieren Sie es global und erstellen Sie einen auf Ihren Backend-Dienst beschränkten Graphen mit --spi (Single Package Isolation):
npm i -g @lubab/madar
madar generate . --spi
madar claude install # oder: madar cursor install / madar copilot installDas Tool ist deterministisch – reine statische Analyse von Importen und Aufrufpfaden, keine Embeddings, keine Modellaufrufe.
Benchmark bei NestJS + BullMQ (~800 Dateien)
Dieselbe Frage („Wie wird der Ideenbericht generiert?“) wurde Claude Code mit und ohne Madar gestellt. Zahlen aus Anthropics Bericht:
- Eingabe-Tokens: 1.000.776 (ohne) → 223.539 (mit Madar) – 78% Reduktion
- Kosten: 1,84 $ → 0,69 $ – 63% Ersparnis
- Runden: 16 → 5
- Tool-Aufrufe: 15 → 4
Nachteile
Der Autor ist transparent bezüglich der Einschränkungen:
- Nur mit einem Repository, einem Agenten und einem Fragetyp („Wie funktioniert X?“) getestet. Kein allgemeingültiger Anspruch.
- Die Eingrenzung ist entscheidend: Die Verwendung von
--spifür einen einzelnen Dienst funktionierte; bei einem gesamten Monorepo erzeugte es Kontextpakete, die die Token-Nutzung sogar erhöhen konnten. - Bearbeitungs- und Überprüfungsaufgaben sind noch nicht validiert – der Vorteil liegt bei erklärenden Abfragen.
- Funktioniert derzeit nur mit TypeScript/Node.js-Codebasen.
Für wen es geeignet ist
Entwickler, die an großen NestJS-, Express- oder Node.js-Repositories arbeiten, KI-Coding-Agenten nutzen und Token-Verschwendung durch wiederholtes Kontext-Sammeln vermeiden möchten. Nicht geeignet für Monorepos ohne sorgfältige Eingrenzung.
📖 Quelle lesen: r/ClaudeAI
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