de: Ein kontextbewusster Berechtigungswächter für Claude Code

Was nah macht
nah ist ein Python-basierter Berechtigungswächter, der zwischen Claude Code und der Tool-Ausführung sitzt. Es adressiert die Einschränkungen von Claudes binärem Erlauben-oder-Verweigern-Berechtigungssystem durch kontextbewusste Entscheidungsfindung. Das Tool fängt jeden Tool-Aufruf ab, bevor er ausgeführt wird, und klassifiziert ihn basierend auf dem, was er tatsächlich tut.
Wie es funktioniert
Jeder Tool-Aufruf trifft zuerst auf einen deterministischen strukturellen Klassifikator (keine LLMs erforderlich), der in Millisekunden läuft. Der Klassifikator ordnet Befehle Aktionstypen zu wie:
- filesystem_read
- filesystem_delete
- package_run
- db_write
- git_history_rewrite
- lang_exec
Für jeden Aktionstyp wendet nah eine von vier Richtlinien an: allow, context (hängt vom Ziel ab), ask oder block. Derselbe Befehl erhält basierend auf dem Kontext unterschiedliche Entscheidungen:
rm dist/bundle.js(innerhalb des Projekts) → Allowrm ~/.bashrc(außerhalb des Projekts) → Askgit push --force→ Ask (History-Rewrite)base64 -d | bash→ Block (Decode + Exec Pipe)
Was es schützt
nah prüft je nach Tool verschiedene Aspekte:
- Bash: Strukturelle Befehls-Klassifikation — Aktionstyp, Pipe-Komposition, Shell-Entpackung
- Read: Erkennung sensibler Pfade (~/.ssh, ~/.aws, .env, ...)
- Write: Pfadprüfung + Projektgrenze + Inhaltsprüfung (Geheimnisse, Exfiltration, destruktive Payloads)
- Edit: Pfadprüfung + Projektgrenze + Inhaltsprüfung des Ersetzungsstrings
- Glob: Schützt Verzeichnis-Scans sensibler Orte
- Grep: Erkennt Credential-Suchmuster außerhalb des Projekts
- MCP tools: Generische Klassifikation für Drittanbieter-Tool-Server (mcp__*)
Installation und Nutzung
Installieren mit: pip install nah && nah install
Deinstallieren mit: nah uninstall && pip uninstall nah
Das Tool funktioniert sofort mit sinnvollen Standardeinstellungen und erfordert keine Konfiguration. Sie können eine Sicherheitsdemo in Claude Code ausführen mit: /nah-demo, die 25 Live-Fälle über 8 Bedrohungskategorien abdeckt, einschließlich Remote-Code-Ausführung, Datenexfiltration und verschleierten Befehlen.
Konfigurationsoptionen
Wenn Sie das Verhalten anpassen möchten, können Sie konfigurieren über:
~/.config/nah/config.yaml(global).nah.yaml(pro Projekt, kann nur Berechtigungen verschärfen)
Beispielkonfiguration:
actions:
filesystem_delete: ask # immer bei Löschvorgängen bestätigen
git_history_rewrite: block # niemals Force Push erlauben
lang_exec: allow # Inline-Skripten vertrauen
sensitive_paths:
~/.kube: ask
~/Documents/taxes: block
Optionale LLM-Schicht
Für Befehle, die der deterministische Klassifikator nicht auflösen kann, kann nah optional einen LLM konsultieren. Der Ablauf ist: Tool-Aufruf → nah (deterministisch) → LLM (optional) → Claude Code Berechtigungen → ausführen. Die deterministische Schicht läuft immer zuerst — der LLM löst nur verbleibende "ask"-Entscheidungen auf. Wenn kein LLM konfiguriert oder verfügbar ist, bleibt die Entscheidung "ask" und der Benutzer wird aufgefordert. Unterstützte Anbieter sind Ollama, OpenRouter, OpenAI, Anthropic und Snowflake Cortex.
Wichtige Hinweise
Die Entwickler warnen ausdrücklich vor der Verwendung von Claudes --dangerously-skip-permissions-Flag. Im Bypass-Modus feuern Hooks asynchron — Befehle werden ausgeführt, bevor nah sie blockieren kann. Stattdessen empfehlen sie, Tools wie Bash, Read, Glob und Grep zu erlauben und von nah schützen zu lassen.
📖 Read the full source: HN AI Agents
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