PicoClaw scheitert am Bau eines F1-KI-Agents und verbrennt 20 US-Dollar an API-Guthaben.

✍️ OpenClawRadar📅 Veröffentlicht: 14. März 2026🔗 Source
PicoClaw scheitert am Bau eines F1-KI-Agents und verbrennt 20 US-Dollar an API-Guthaben.
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Ein Entwickler teilte einen detaillierten Fehlerbericht, nachdem er versucht hatte, PicoClaw zu nutzen, um einen F1-fokussierten KI-Agenten auf einem Raspberry Pi Zero 2W zu erstellen. Das Projekt zielte darauf ab, einen Telegram-Bot zu entwickeln, der Kalender, Rennergebnisse, Wetter, Nachrichten und Klatsch mit "null Aufwand" seitens des Nutzers bereitstellen sollte.

Einrichtung und erste Probleme

Der Entwickler installierte PicoClaw auf einem frischen Betriebssystem und stellte fest, dass es standardmäßig Version 11 anstelle der neuesten Version verwendete. Er kaufte einen DeepSeek-API-Schlüssel, verknüpfte Telegram-Anmeldedaten und gab dem Agenten den Kernbefehl: "Du bist mein F1-Expertenkumpel. Ich möchte den vollständigen Kalender, Renn- und Qualifying-Ergebnisse, Streckenwetter, Nachrichten und den ganzen F1-Drama/Klatsch. Null Aufwand von meiner Seite."

Entwicklungsprozess und Fehlschläge

Der Agent stimmte der Aufgabe zu und begann stundenlang große Mengen an Python-Code zu generieren. Während dieses Prozesses bemerkte der Entwickler, dass sein API-Kontoguthaben "verschwand wie Wasser". Der Agent forderte außerdem ein zweites Telegram-Token an, um einen separaten Kommunikationskanal zu erstellen.

Schließlich begann der Agent zu halluzinieren. Der Entwickler löschte die SD-Karte, führte eine Neuinstallation mit der neuesten PicoClaw-Version durch und versuchte einen anderen Ansatz, indem er manuell alle notwendigen APIs und RSS-Feeds suchte, um die Datenquellen "mit dem Löffel zu füttern".

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Kritischer Architekturfehler

Selbst mit manuell bereitgestellten Datenquellen wurde das API-Guthaben weiterhin schnell aufgebraucht. Der Entwickler entdeckte, dass der von PicoClaw generierte Code auf ständige LLM-Aufrufe angewiesen war, anstatt lokale API-Logik zu nutzen. Er erteilte einen strengen Befehl: "Null LLM-Aufrufe. Schreibe die Logik in Go neu."

Nach weiteren Halluzinationen und 20 US-Dollar an API-Gebühren scheiterte das Projekt vollständig. Der Entwickler kam zu dem Schluss, dass PicoClaw "nur ein aufgeblasener KI-Assistent" sei, der "ganz anders als OpenClaw" und "in seinem aktuellen Zustand für echte Projektentwicklungen nutzlos" sei.

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