Rote Königin: Ein deterministischer Orchestrator, der Claude Code als Worker-Pool ausführt

Nachdem Red Queens Autor 40 Dollar für AutoGPT-artige Experimente verbrannt hatte, die nichts hervorbrachten, baute er einen deterministischen Orchestrator, der Claude Code als Worker-Pool behandelt. Die entscheidende Erkenntnis: Routing-Entscheidungen von LLMs sind im Grunde Switch-Anweisungen — also wurden diese Entscheidungen in eine Zustandsmaschine verlagert.
Wie es funktioniert
Red Queen führt eine Pipeline aus, die als Zustandsgraph definiert ist, nicht als Prompt. Jede Phase (Spezifikation, Code, Review, Test) ist ein separater Claude-Code-Subprozess mit einem fokussierten, isolierten Prompt. Keine aufgeblähten gemeinsamen Kontexte, keine Mega-Prompts. Die Zustandsmaschine entscheidet anhand expliziter Übergänge, welche Phase ausgeführt wird — nicht durch LLM-Heuristiken.
Pipeline
- Jira-Ticket → Spezifikation → menschliche Freigabe → Code → automatisches Review → automatischer Test → menschliche Freigabe → gemergter PR
Menschliche Kontrollpunkte sind fest im Zustandsgraph integriert, nicht nachträglich hinzugefügt. Man kann nicht versehentlich die Freigabe überspringen und in Produktion deployen.
Hauptmerkmale
- Kein Token-Verbrauch für die Planung — der Orchestrator ist rein deterministisch, in Code geschrieben, nicht in Prompts.
- Selbst gehostet — BYO Claude Code. MIT-Lizenz.
- Isolierte Fähigkeiten — jede Fähigkeit wird mit einem fokussierten Prompt ausgeführt. Kein gemeinsamer Kontext.
Für wen es gedacht ist
Entwickler, die an die Grenzen autonomer Agenten gestoßen sind und einen sichereren, vorhersehbareren Weg suchen, LLMs in CI/CD-Pipelines zu integrieren, ohne die Kontrolle zu verlieren.
Loslegen
Das Repository befindet sich unter github.com/odyth/red-queen. Benannt nach der KI aus Resident Evil.
📖 Read the full source: r/ClaudeAI
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