Startup-Gründer nutzt KI-Agenten für Kundensupport und Wettbewerbsanalyse

Ein Gründer, der ein Zwei-Personen-Startup leitet, beschreibt, wie er KI-Agenten aus Erschöpfung statt aus visionärer Absicht einsetzt, um repetitive Aufgaben zu bewältigen. Der Ansatz konzentriert sich darauf, dass Agenten die Arbeit rund um das Denken übernehmen, nicht das Denken selbst.
Automatisierung des Kundensupports
Die erste Umsetzung betraf den Kundensupport, wo täglich die gleichen 15 Fragen beantwortet wurden. Durch die Verbindung eines KI-Agenten mit ihrer Dokumentation reduzierte der Gründer die aufgewendete Zeit von 2 Stunden pro Tag auf 20 Minuten Überprüfung. Die gewonnene Zeit wurde in die Produktentwicklung umgeleitet.
Wettbewerberforschung
Die zuvor wöchentlich manuell durchgeführte Wettbewerberforschung ist nun mit einem Agenten automatisiert, der jeden Montagmorgen eine Zusammenfassung an Slack liefert. Der Gründer liest diese Zusammenfassung mit seinem Kaffee und beseitigt damit, was als lästige Pflicht beschrieben wurde.
Praktische Umsetzung
Der Gründer erwähnt die Nutzung von Prettiflow für Entwicklungsarbeiten und wendet das gleiche Prinzip an, um Kontextwechsel zu reduzieren und den Flow-Zustand aufrechtzuerhalten. Der Ansatz räumt ein, dass Agenten manchmal Fehler machen, die Korrekturen erfordern, aber dieser Kompromiss ist vorzuziehen, als Support-Tickets manuell zu bearbeiten.
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