Entwickler baut Paartherapie-App mit Claude und teilt Einblicke in Prompt Engineering

Ein Entwickler hat TherapAI (therapai.health) erstellt, eine progressive Web-App für Paare, bei der jeder Partner einen privaten KI-Begleiter erhält, der hilft, Emotionen zu verarbeiten und sie bei Bedarf zu teilen. Die App läuft auf Claude Sonnet.
Wichtige Erkenntnisse im Prompt Engineering
Der Entwickler teilte spezifische Techniken, die er gelernt hat, um Claude wie einen echten Therapeuten statt wie einen Chatbot wirken zu lassen:
- Sagen, was es NICHT sagen soll: Das Verbot von Phrasen wie „Ich höre dir zu“, „das ist valide“ und „danke, dass du das teilst“ war die größte Qualitätsverbesserung. Diese Sätze erzeugen einen sofortigen „Uncanny Valley“-Effekt.
- Vertrauensstufen: In Sitzung 1 tut Thera nicht so, als kenne er den Nutzer, während Thera in Sitzung 30 widersprechen und Muster ansprechen kann. Dies schafft Gespräche, die sich wie eine sich entwickelnde Beziehung anfühlen.
- Eigenschaftsvermischung: Nutzer wählen 2–3 Persönlichkeitsmerkmale (ehrlich, ruhig, tiefgründig usw.), wobei jedes Merkmal als separater Anweisungsblock implementiert ist. Claude vermischt sie natürlich, ohne zwischen Persönlichkeiten hin- und herzuspringen.
- Stimmung einfließen lassen, nicht danach fragen: Nutzer wählen ihre Stimmung vor der Sitzung, und die KI passt ihren Ton stillschweigend an, ohne explizit zu sagen: „Ich sehe, du bist frustriert.“
- Kürzer = tiefer: Claude wird explizit angewiesen: „Wenn sie etwas Verletzliches teilen, antworte kürzer, nicht länger. Gewicht, nicht Umfang.“
Technische Umsetzung
Die App hat einen minimalen Stack: Die gesamte Anwendung ist eine einzige HTML-Datei, verwendet Supabase für Daten und eine Netlify-Funktion als API-Proxy zu Claude. Die App ist live auf therapai.health mit einer 7-tägigen kostenlosen Testversion.
📖 Read the full source: r/ClaudeAI
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