ThinkPads 34-jährige Laufzeit: Vom IBM 700C zu den KI-Workstations von Lenovo

ThinkPad gehört zu den langlebigsten kommerziellen Laptop-Familien und wird seit Oktober 1992 ununterbrochen unter zwei Eigentümern (IBM 1992–2005, Lenovo 2005–heute) ausgeliefert. Die Marke ist ungewöhnlich visuell kontinuierlich: Ein 700C von 1992 und ein P14s Gen 6 von 2026 sind klar als dasselbe Design erkennbar – mattschwarz, TrackPoint, 7-reihige Tastatur-DNA.
Zeitleiste der Ären
- IBM Classic (1992–2000): 700C, 701c, 600, 770
- IBM Spät (2000–2005): T20, T40, T43p, X20, X41 Tablet
- Lenovo Übergang (2005–2010): T60, T61, X300, W500
- Lenovo Reife (2010–2018): X220, X1, X230, T430, X1 Carbon Gen 1, T440s, P50
- Moderne Ära (2018–2024): T490, T14 Gen 1–4, X1 Carbon Gen 6–11, X1 Nano
- KI-Workstation-Ära (2024–2026): T14 Gen 5–7, P14s Gen 6, X1 Carbon Gen 12–14
Wichtiger Meilenstein
Die Übergabe von IBM an Lenovo im Jahr 2005 unterbrach die Marke nicht. Engineering und Design wurden fortgeführt, und Lenovo hatte bis 2010 über 60 Millionen Einheiten verkauft. Der P14s Gen 6 AMD von 2026 wird mit 96 GB DDR5-SODIMMs, einem Copilot+-NPU, dedizierten TrackPoint-Tasten ausgeliefert und kann lokale 70-Milliarden-Parameter-LLM-Workloads auf einem Business-Chassis ausführen.
Ursprungsgeschichte
Am 5. Oktober 1992 kündigte IBM die ThinkPad 300, 700 und 700C als erste Clamshell-Notebooks an. Der 700C verfügte über ein 10,4-Zoll-Aktivmatrix-Farb-TFT, einen 25-MHz-IBM-486SLC und den TrackPoint II in der Mitte der Tastatur. Das Farbdisplay war das Hauptmerkmal – selten und teuer mit etwa 4.350 US-Dollar. Das MoMA nahm 1996 den 701c von 1995 in seine Sammlung auf und festigte damit dessen industriedesignerischen Wert.
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