„Der Code war nie der schwierige Teil“ ist eine Beleidigung für alle Programmierer

✍️ OpenClawRadar📅 Veröffentlicht: 9. August 2026🔗 Source
„Der Code war nie der schwierige Teil“ ist eine Beleidigung für alle Programmierer
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In einem aktuellen Blogbeitrag nimmt der Entwickler Senko Rašić direkt ein verbreitetes Klischee der KI-Ära ins Visier: „Code war nie der schwierige Teil.“ Dieses Argument, das oft von KI-Befürwortern vorgebracht wird, suggeriert, dass LLMs das Programmieren problemlos bewältigen, sodass die eigentliche Herausforderung darin besteht, zu entscheiden, was gebaut werden soll. Rašić nennt das „eine grobe Beleidigung für alle Programmierer“.

Er beginnt mit einer Reihe von gezielten Fragen: Wenn Programmieren so einfach wäre, warum waren Programmierer dann vor ZIRP so gefragt und gut bezahlt? Warum gab es so viel Stress und Burnout? Warum suchten Unternehmen nach 10x-Ninja-Rockstars und unterzogen Kandidaten einem Leetcode-Hazing?

Er stellt auch die andere Seite in Frage – dass „herauszufinden, was man baut“ der wahre schwierige Teil sei. Wenn das stimmte, warum wären Produktmanager dann oft ahnungslos, warum würden sie nicht mehr bezahlt als Entwickler, und warum müssten sie keine strengen 10-stufigen Interviews bestehen? Warum werden Business-Analysten als Papierschieber herabgesehen?

Rašić argumentiert, dass es „keinen durchschnittlichen Programmierer“ gibt, wenn es darum geht, mit Stakeholdern zu sprechen. Die meisten Entwickler, die er getroffen hat, haben kein Verlangen, mit Kunden zu sprechen – sie wollen klare Prioritäten und stabile Anforderungen. Er weist darauf hin, dass selbst Entwickler, die behaupten, „Kundenproblemlöser“ zu sein, oft zu Monaden und Speichersicherheit übergehen, mit nur einem oberflächlichen Verständnis der tatsächlichen Kunden.

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Der Beitrag betont, dass sowohl die Handwerkskunst des Codes als auch das Verständnis des Kunden entscheidend sind. „Ein tiefes Verständnis des Systems, das wir bauen, zusammen mit einem tiefen Verständnis dafür, warum wir es bauen“, schreibt er. Er lehnt die extremen Positionen auf beiden Seiten ab: „Laut zu verkünden, dass ‚Code einfach ist‘ oder, am anderen Ende, ‚Code ist Kunst, ein kreativer menschlicher Ausdruck, der nicht automatisiert werden kann‘, ist nur ein Vergraben des Kopfes im Sand.“

Er schließt mit dem spanischen Ausdruck „¿Por qué no los dos?“ – warum nicht beides? Das Ziel ist es, sowohl das Handwerk als auch den Zweck zu verfolgen. „Man will nicht nur klarkommen, man will aufblühen“, schreibt er. Aber er hält sich zurück, einen LLM-Zug zu empfehlen: „Damit meine ich nicht: ‚Spring auf den LLM-Zug‘.“

📖 Lesen Sie die vollständige Quelle: HN AI Agents

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