Ich entwerfe jetzt mehr mit Claude als mit Figma — Jane-Street-Designer-Workflow

✍️ OpenClawRadar📅 Veröffentlicht: 8. Juni 2026🔗 Source
Ich entwerfe jetzt mehr mit Claude als mit Figma — Jane-Street-Designer-Workflow
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Edwin Morris, ein Designer bei Jane Street, beschreibt, wie Claude Code in seinem Design-Workflow weitgehend Figma ersetzt hat. Statt Spezifikationsdokumenten, Figma-Mockups und Vorschlagsüberprüfungen erstellt er jetzt direkt im Codebase Prototyp-Features mit Claude Code. Der Workflow: Eine Problembeschreibung und einen Vorschlag schreiben → Editor mit Claude öffnen → mit der Beschreibung prompten → einen funktionierenden Prototyp erhalten → iterieren → in die Entwicklungsumgebung pushen → Benutzerfeedback einholen → ein Feature einreichen (PR).

Schlüsselzitat: „Ein Prototyp-Feature im eigentlichen Codebase hat sich fast durchweg besser angefühlt als Mockups und Dokumentationen.“ Morris berichtet, dass Claude Code „kostenlose, unbegrenzte Iteration“ ermöglicht – er verfeinerte einen „Absenden“-Button, fügte Tastenkürzel hinzu, passte Texte an, justierte Prompts und fügte Bestätigungsnachrichten hinzu. Diese Workflow-Verbesserungen hätten an seinem vorherigen Job „Tage oder Wochen der Kommunikation zwischen Entwicklung und Design“ gekostet.

Der Wechsel erfolgte schrittweise. Als er im Sommer 2025 zu Jane Street kam, nutzte er KI nur für kleine UX-Kosmetikbehebungen. Für größere Ideen verwendete er noch Figma und Dokumente. Aber „in den letzten zwei Monaten ist die Häufigkeit, mit der ich nach Figma gegriffen habe, drastisch gesunken.“ Er verwendet Claude jetzt für größere Arbeiten: „ein halbes Dutzend weiterer Prototypen, die Änderungen an der Benutzeroberfläche, am Datenmodell und an Bibliotheken betreffen, darunter einige mit über 2000 Zeilen Unterschied.“ Für einige neue Apps überspringt er Figma sogar ganz und „iteriert von Anfang an mit Claude über das visuelle Design.“

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Ein Nachteil: Prüfer erhalten ein vollständig ausgearbeitetes Feature statt eines Mockups, was den Design-Input reduzieren kann. Die Lösung des Teams: eine Erinnerung in die Beschreibung schreiben, dass „Prototypen lebendige Vorschlagsdokumente sind, der Code wegwerfbar ist und die Aufgabe eines Prüfers darin besteht, Feedback zu Design und Benutzererfahrung zu geben.“ Der Prüfer übernimmt schließlich die Idee und implementiert den Produktionscode in einem separaten Feature.

📖 Lesen Sie die vollständige Quelle: HN AI Agents

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