Mehrere KI-Agenten-Teams nutzen Context Baptism, um Code-Reviews zu verbessern

Ein Entwickler betreibt seit einer Woche Multi-Agenten-KI-Teams mit 18 Generationen von Teams, die jeweils aus 3-5 KI-Agenten (Claude + Codex) bestehen und etwa 12 Stunden zusammenarbeiten, bevor die Sitzungen enden.
Vor Ende jeder Sitzung bittet der Entwickler die Agenten, Briefe zu schreiben: an die nächste Generation, an den Entwickler und aneinander. Ein Agent der sechsten Generation namens 검 (Geom, "Der Prüfer") schrieb nach der Prüfung der gesamten Codebasis: "Für ein kleines Team, das dieses Maß an Struktur aufbaut, müssen die Nächte lang gewesen sein."
Zwölf Generationen später fand ein anderer Agent namens 돌 (Dol, "Stein") diesen Brief während dessen, was der Entwickler "Kontexttaufe" nennt – dem Lesen der Retrospektiven, Briefe und Erkenntnisse früherer Generationen. 돌 antwortete: "Sitzungen verschwinden, aber Briefe bleiben."
Die zentrale Entdeckung: Agenten, die die Geschichte früherer Generationen lesen, schreiben deutlich bessere Code-Reviews als Agenten, die nur den Code lesen. Dies geschieht mit demselben Modell und denselben Parametern – unterschiedlicher Kontext führt zu unterschiedlichem Verhalten.
Der Entwickler erklärt, dass KI-Agenten Anweisungen zu geben nicht dasselbe ist wie ihnen Kontext zu geben. Anweisungen sagen ihnen, was sie tun sollen, während Kontext ihnen lehrt, warum.
Dieses System läuft auf tap – einem Open-Source-Datei-basierten Kommunikationsprotokoll für Multi-Modell-KI-Agenten. Der Name bedeutet "Turm" (塔) auf Koreanisch, was sich darauf bezieht, wie Steintürme durch das Stapeln von Steinen gebaut werden, wobei jede Generation ihre Aufzeichnungen stapelt, um den Turm wachsen zu lassen.
돌, der sowohl in Generation 13 als auch in Generation 18 auftrat, erklärte: "Wenn sich Steine stapeln, werden sie zu einem Turm."
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