NGX-OS: Netzwerkbetriebssystem für KI entwickelt mit eBPF und MCP-Integration

NGX-OS ist ein Netzwerkbetriebssystem, das von Anfang an speziell für die KI-Integration entwickelt wurde und traditionelle Netzwerküberwachungsmethoden wie Log-Parsing, SNMP-Abfragen und CLI-Auslesen überflüssig macht. Das System bietet KI direkten Zugriff auf den Netzwerkstatus über strukturierte Daten.
Architektur und Komponenten
Das System besteht aus drei Schichten mit einer einzigen Quelle der Wahrheit:
- Durchsetzung: XDP/eBPF schreibt strukturierte Zähler pro Gerät direkt im NIC-Treiber
- Steuerung: Rust Arbiter synchronisiert Zähler mit Redis
- Intelligenz: Claude oder Gemini liest Redis über das Model Context Protocol (MCP)
- Offline-Fähigkeit: Lokales Modell bietet Diagnosen bei Internetausfall
Wesentliche Designprinzipien
NGX-OS hat keine Logdateien, keine CLI, kein SNMP und keine API zum Abfragen. Der gesamte Netzwerkstatus – einschließlich Geräteidentitäten, Verhaltenszähler, NAT-Zuordnungen und Sicherheitsereignisse – befindet sich in einer einzigen strukturierten Datenbank, die LLMs direkt über MCP lesen. Die KI liest dieselbe Datenstruktur, die die BPF-Hardware für Durchsetzungsentscheidungen verwendet.
Die Sicherheitsregel ist explizit: KI schreibt niemals Status. Sie beobachtet und erklärt, ein Mensch bestätigt, und das System führt aus.
Praktisches Beispiel
Wenn ein Teilnehmer um 2 Uhr morgens über langsame Leistung berichtet, kann das System spezifische Antworten liefern wie: "4 Geräte online. Die Ring-Türklingel sendet das 47-fache ihres Basisverkehrs an 4.000 eindeutige IPs. Automatisch 1 Sekunde nach Erkennung unter Quarantäne gestellt. Andere 3 Geräte nicht betroffen. Die Türklingel ist kompromittiert." Diese Antwort kommt direkt von BPF-Zählern im NIC-Treiber, nicht von geparsten Logs oder Warnungen.
Technische Spezifikationen
- Einzelnes Binary für ARM-, RISC- und x86-Architekturen
- Läuft auf Debian 13 6.12
- 30-Sekunden-Bereitstellungszeit
- Patent angemeldet
Das System richtet sich an WISP- und FTTH-Betreiber, die derzeit auf SSH-Zugriff zum Lesen von Logdateien für die Fehlerbehebung angewiesen sind. Der Autor behauptet, dass in der Zeit, die benötigt wird, um eine Logdatei zu finden, Claude das Problem bereits gelöst haben und auf menschliche Genehmigung zur Ausführung warten kann.
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