NYC-Kliniken beenden Palantir-Vertrag, während Expansion in Großbritannien unter die Lupe genommen wird

✍️ OpenClawRadar📅 Veröffentlicht: 27. März 2026🔗 Source
NYC-Kliniken beenden Palantir-Vertrag, während Expansion in Großbritannien unter die Lupe genommen wird
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New York City Health + Hospitals gab bekannt, dass es seinen Vertrag mit Palantir Technologies nicht verlängern wird, wenn dieser im Oktober 2026 ausläuft. Der Vertrag, der sich auf die Optimierung des Erlöszyklus für Versicherungsansprüche konzentrierte, hat seit November 2023 fast 4 Millionen Dollar gekostet.

Vertragsdetails und Kündigung

Der Palantir-Vertrag erlaubte es dem Unternehmen, Patientennotizen zu prüfen, um dem Krankenhaus zu helfen, über Programme wie Medicaid mehr Geld einzufordern. Vertragsdokumenten zufolge konnte Palantir mit Genehmigung der Stadtbehörde geschützte Gesundheitsinformationen von Patienten „anonymisieren“ und für „andere Zwecke als die Forschung“ verwenden.

Dr. Mitchell Katz, Präsident von NYC Health + Hospitals, sagte in einer Aussage aus, dass der Vertrag von Anfang an als kurzfristig gedacht war, und betonte eine „absolute Firewall“, die Palantir daran hindert, Informationen mit der US-Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) zu teilen. Das Krankenhaussystem erklärte, dass es nach Vertragsablauf vollständig auf interne Systeme umstellen wird, ohne dass Daten mit Palantir geteilt werden.

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Expansion im Vereinigten Königreich und Kontroverse

Während New York City seine Beziehung zu Palantir beendet, sieht sich das Unternehmen im Vereinigten Königreich zunehmender Prüfung ausgesetzt aufgrund:

  • Eines 330-Millionen-Pfund-Abkommens mit dem National Health Service (NHS)
  • Eines neuen Vertrags mit der Financial Conduct Authority zur Untersuchung interner Geheimdienstdaten zur Aufdeckung von Finanzkriminalität

Bis zum Sommer 2025 hatten weniger als die Hälfte der britischen Gesundheitsbehörden begonnen, Palantirs Technologie zu nutzen, aufgrund von Bedenken von Ärzten und Gemeinden. Die Gesundheitsgerechtigkeitsorganisation Medact warnte in einem Briefing vom 12. März, dass Palantirs Software „datengestützte Machtmissbräuche des Staates“ ermöglichen könnte, einschließlich ICE-Razzien im US-Stil.

Medact äußerte insbesondere Bedenken hinsichtlich Palantirs Fähigkeit, auf anonymisierte Patientendaten (Daten, die von identifizierenden Merkmalen wie Namen und Sozialversicherungsnummern bereinigt wurden) zuzugreifen, und argumentierte, dass die Datenschutzbestimmungen des NHS unzureichend seien.

Politische Reaktion

Der britische Premierminister Keir Starmer hat Vorschläge zurückgewiesen, dass das Vereinigte Königreich „gefährlich übermäßig abhängig“ von amerikanischen Technologieunternehmen wie Palantir sei, merkte jedoch an, dass er mehr inländische Fähigkeiten bevorzuge. Die Liberaldemokraten haben eine staatliche Untersuchung des Vertrags mit der Financial Conduct Authority gefordert, und einige Abgeordnete haben dazu aufgerufen, das Abkommen zu stoppen.

Palantir hat bestritten, dass NHS-Daten für die Einwanderungsüberwachung verwendet werden könnten, und darauf hingewiesen, dass dies illegal und ein Vertragsbruch wäre. Das Unternehmen sagte, es werde „Ungenauigkeiten“ in der öffentlichen Darstellung korrigieren, erläuterte dies jedoch bis Redaktionsschluss nicht näher.

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