Open-Claw + Hermes: Multi-Agent-Workflow-Gewinne mit getrenntem Orchestrator und Ausführer

Ein Nutzer auf r/openclaw beschrieb ein 3-wöchiges Experiment, in dem er versuchte, Open-Claw durch Hermes zu ersetzen, und kam zu dem Schluss, dass die optimale Einrichtung ein Multi-Agent-Workflow mit beiden ist: Open-Claw als Orchestrator für Planung, Zerlegung und Sequenzierung, und Hermes für schnelle, wiederholbare Ausführungsschleifen.
Wichtigste Erkenntnisse
- Geschwindigkeit: Hermes fühlte sich bei ausführungsintensiven Läufen schneller an.
- Koordination: Open-Claw blieb stärker bei der Koordination von chaotischen, mehrstufigen Arbeiten.
- Durchsatz: Der Einsatz beider auf verschiedenen Teilen desselben Projekts verbesserte den Durchsatz deutlich mehr als der Umstieg auf einen allein.
- Zuverlässigkeit: Mit zwei Agenten kann einer den anderen diagnostizieren und reparieren, wodurch vollständige Workflow-Unterbrechungen vermieden werden.
Workflow-Muster
- Leite breite Projektsteuerung an Open-Claw.
- Leite Geschwindigkeits-/Wiederholungsaufgaben an Hermes.
- Überprüfe Ergebnisse und gleiche die Last bei Bedarf neu aus.
Der Nutzer bemerkt, dass die Kosten je nach Modellmix leicht stiegen, aber der Output-Anstieg die Ausgaben rechtfertigte. Die endgültige Schlussfolgerung: Open-Claw nicht ersetzen, sondern als Zentrum eines Multi-Agent-Setups nutzen.
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